Mykonos
 

Humbert Fink (Am Anfang war die Ägäis 1976)
erzählt von einem Erlebnis, wie es nur auf
Mykonos passieren konnte:
Es geschah am Hafen vor den Tavernen und
Ouzerien und vor Touristen, die mit um-funktionierten Kaikies zu den Badestränden
schippern wollten.
Eine alte Frau kam vorbeigeschlurft. Sie zog
einen störrischen Esel hinter sich her, der mit
großen Körben vollgepackt war; eine Bäuerin
aus dem Inselinnern mit einer Ladung Blumen.
Und plötzlich rannten Dutzende dieser Touristen
los und hantierten aufgeregt mit ihren Foto-apparaten und schrien und gestikulierten ...
diese verrückten Menschen in ihren Strandkostümen und Badehosen stürzten sich
auf eine Frau und fotografierten sie wie besessen und schrien und rannten und tanzten
dort unten am Hafen herum ...

 

Die Szene kommt mir bekannt vor. Zwar nicht
so dramatisch und ja nicht den Menschen
erschrecken, schon eher versteckt und verdeckt
mit einem 200mm Teleobjektiv.

 

Wie lange noch werden wir Bauern mit ihren
Eseln auf Inseln wie Mykonos und Ios
bestaunen und im Film oder auf einem Foto
festhalten können.

 

 

 

 

 

 

Diese Fotos entstanden beim letzten Besuch
2005. Leider spielte die Sonne nicht mit und
verbarg sich hinter einer dicken Wolkendecke.
Aber auch ohne Sonnenschein kann der schöne
quirligen Ort seine schönen Seiten zeigen.